Probleme

Octofit Crosstraining Guide 6/11

Zusammenfassung

  • Crosstraining kann völlig falsch verstanden werden
  • Die Gesundheit sollte stets an erster Stelle stehen
  • Bleib’ auf dem Teppich

Was Crosstraining nicht sein sollte

Trotz aller guten Aspekte am Crosstraining möchten wir auch nicht die negativen Aspekte vernachlässigen. Wie so oft ist nicht alles Gold, was glänzt. Allerdings sehen wir die Probleme im Crosstraining darin, dass es häufig missverstanden oder falsch angewandt wird.

Das Zählen der Wiederholungen und Anschreiben der Ergebnisse soll für ein Erkennen der Fortschritte und Motivation sorgen. Es ist gut, wenn man sich mit anderen Sportlern vergleicht und Defizite erkennt. Es ist aber nicht gut, wenn dies in einen falschen Ehrgeiz ausartet. Wer Übungen bewusst falsch ausführt, um zu schneller zu sein, hat Crosstraining nicht verstanden. Wer falsch zählt, hat keinen Sportsgeist.

Wir freuen uns, wenn jemand die Ambition hat, die vorgeschlagenen Gewichte zu benutzen. Wir lassen dies auch zu, obwohl wir die Person vielleicht noch nicht für stark genug halten – solange keine Verletzungsgefahr besteht. Wenn sich ein Sportler übernimmt und mit einem zu schweren Gewicht abmüht, aber dennoch eine einwandfreie Technik beibehält, lassen wir ihn machen. Wir sehen uns nicht als Kindermädchen; man lernt durch Fehler. Es ist aber in keiner Weise der Sinn von Crosstraining, die vorgeschlagenen Gewichte auf Kosten der Gesundheit zu heben.

Crosstraining verleitet dazu, an das persönliche Limit zu gehen. Nicht selten liegen die Sportler nach dem Workout am Boden und ringen mit schmerzverzerrten Gesichtern nach Luft. So muss Crosstraining nicht aussehen! Im Idealfall lernt man den eigenen Körper kennen und weiß genau, mit welchem Tempo man ein Workout angehen kann. Dieses Tempo hält man konstant durch und setzt vielleicht in den letzten Sekunden zum Endspurt an – oder auch nicht. Im Crosstraining wird kein Tempo vorgeschrieben. Wer eine Pause braucht, macht eine Pause. Wer ans Limit gehen möchte, geht ans Limit.

Wir sehen Crosstraining als Mittel für Gesundheit, Fitness und Optik. Wir wollen keine Crosstraining-Superstars werden. Die Chancen dafür stehen bei den meisten von uns ohnehin schlecht. Daher brauchen wir auch kein professionelles Equipment und müssen unsere Gewichthebe-Technik nicht bis zum Letzten verfeinern. Es ist gut, wenn man Ziele hat. Es ist okay, wenn man Handschuhe nutzt und Bandagen bei persönlichen Problemstellen. Man sollte dabei aber auf dem Teppich bleiben.

Wer natürlich höhere Ambitionen hat und beispielsweise an Wettkämpfen teilnehmen möchte, soll dies gerne tun. Wir wissen, wie einen Crosstraining packen kann. Auch wir machen gerne die Open WODs und schließen nicht aus, an Competitions teilzunehmen. Eines sollte man aber nie vergessen: Wer trainieren möchte wie die Profis, sollte sich auch ernähren wie die Profis. Wer leistungsfähig sein möchte wie die Profis, sollte sich auch um seine Regeneration kümmern wie die Profis. Das bedeutet: 9 – 10 Stunden Schlaf täglich, tägliches Beweglichkeitstraining und regelmäßige Behandlungen beim Therapeuten. Wer auf Profi-Level trainiert, den Rest aber vernachlässigt, fordert Verletzungen praktisch heraus.

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