Trainieren wie die Profis Teil 1

Es ist keine Überraschung, dass viele Menschen sich Vorbilder suchen. Gerade im Sport sind Vorbilder üblich. Dies äußert sich beispielsweise bei Kindern und Jugendlichen dadurch, dass sie Poster von Top-Fußballern aufhängen oder das Trikot des bevorzugten Basketballers tragen. Im Fitness-Sport sind Trikots und Poster eher unüblich. Dafür werden vor allem Ernährung und Training nachgeahmt, was leider oftmals eine schlechte Wahl ist.

Das Training der Profis

Zeitschriften und das Internet bieten heutzutage alle Informationen, die man finden möchte. Wenn man wissen will, wie dieser oder jener Bodybuilder trainiert, ist dies in wenigen Sekunden zu finden. Es ist auch davon auszugehen, dass die Informationen zumindest teilweise korrekt sind. Teilweise bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Informationen nur selten vollständig ist. Wenn in einem Interview berichtet wird, dass ein Profi-Bodybuilder einen 3er-Split an sechs Tagen in der Woche nutzt, dann kann dies durchaus stimmen. Wenn die einzelnen Übungen aufgelistet sind und auch die Sätze sowie Wiederholungen genannt werden, dann wird auch alles seine Richtigkeit haben. Leider ist ein Trainingsplan mit diesen Angaben nicht annähernd vollständig.
Was man beispielsweise in der Regel nicht weiß, sind die verwendeten Gewichte. Selbst, wenn die Gewichte genannt werden, können dies nur Beispiele sein. Kein Profi verwendet über Wochen oder Monate die gleichen Gewichte. Es ist also noch nichts über Progression und Periodisierung bekannt. Gerade dies sind aber zwei entscheidende Faktoren für gute Fortschritte!

Die Ernährung der Profis

Leicht zu finden sich auch Ernährungspläne der Vorbilder. Man sieht für gewöhnlich, dass sie sehr viele Proteine zu sich nehmen und den Tag mit Nahrungsergänzungsmitteln füllen. Was man als Leser nicht weiß, ist, wie viele Kalorien die Profis aufnehmen. Jeder Bodybuilder und jedes Fitness-Model wissen genau, wie viele Kalorien sie täglich essen. Entweder haben sie einen festen Plan, der für eine bestimmte Kalorienzahl ausgelegt ist, oder sie zählen die Kalorien täglich. Die optimale Kalorienmenge ist somit für jeden Sportler individuell festgelegt und optimiert. Was das Eiweiß angeht, so herrscht die Ansicht: „lieber zu viel als zu wenig“. Mittlerweile ist eindeutig belegt, dass maximal zwei Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht sinnvoll sind. Dass die Profis deutlich mehr essen, liegt daran, dass sie nicht den Hauch eines Potentials verschwenden möchten. Für Amateure ist dies unsinnig.

Weiter geht es in Teil 2!

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