Trainieren wie die Profis Teil 2

In Teil 1 dieser Serie wurde bereits geklärt, was es mit Trainings- und Ernährungsplänen der Profis aus dem Internet oder aus Zeitschriften auf sich hat. Hier geht es nun weiter!

Supplemente bei den Profis

Es wurde gesagt, dass die Ernährungspläne der Profis mit zahlreichen Supplements gefüllt sind. Dies hat zwei simple Gründe: Auf der einen Seite stehen die Profis in der Regel bei einem Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller unter Vertrag. Dies bedeutet, dass dieser Hersteller den Profis alle Supplemente zur Verfügung stellt, die Profis dafür für diesen Hersteller werben. Offiziell nutzen sie also nur die Nahrungsergänzung des jeweiligen Herstellers. In Wahrheit bevorzugen sie vielleicht andere Hersteller oder nehmen gar nicht alle genannten Produkte. Für den Werbeeffekt wird dies aber so dargestellt.
Auf der anderen Seite sind Supplemente bequem. Wer schon einmal versucht hat, 3.000 kcal sauber zu essen, weiß, dass dies keine leichte Aufgabe ist. Wenn dann Quark und Eier bereits haufenweise verspeist wurden, nach dem Training aber eine neue Ladung Eiweiß nötig ist, wird der Protein-Shake schnell zum rettenden Helfer.

Transfer zum Amateur

Nun stellen wir uns vor, was passiert, wenn der Amateur versucht, einen Profi mit den Angaben aus Internet und Zeitschriften zu kopieren. Zunächst wird er den Trainingsplan nachahmen. Dieser Plan ist wahrscheinlich viel zu intensiv und überfordert den Amateur. Die Regeneration kommt zu kurz und Verletzungen sind vorprogrammiert. Die Trainingsgewichte sind zudem geraten oder viel zu hoch angesetzt, was die Fortschritte wiederum behindert.
Weiter geht es mit der Ernährung: Der Amateur isst viel zu viel und achtet in erster Linie auf die Proteine. Er wird je nach Veranlagung unnötig zunehmen. Vielleicht ist er aber auch ein „Hardgainer“ und müsste viel mehr essen. Hier ist es wiederum ein Glücksspiel. Gleichzeitig werden wahrscheinlich viele Mikronährstoffe vernachlässigt, was für die Gesundheit auf Dauer ein Problem ist.
Nicht zuletzt wird viel Geld für Supplemente ausgegeben: Protein, BCAAs, Booster und sonstige Nahrungsergänzungen stehen bereit, bewirken aber gar nichts. Da die Grundlagen bereits nicht stimmen, nützen die Ergänzungsmittel nichts.

Der Weg zu Steroiden

Nun ahmt der Amateur Training und Ernährung eines Profis nach, verschwendet viel Geld für Supplemente und die Erfolge bleiben dennoch aus. Falls sich Erfolge einstellen, sind sie aber enttäuschend und Welten von den Körpern der Profis entfernt. Natürlich kann der Amateur nicht den Körper eines Profis erzielen, der in vielen Fällen sogar Steroide nimmt. Durch Frust und Unwissenheit werden illegale Hilfsmittel immer attraktiver…

Fazit

Trainings- und Ernährungspläne der Bodybuilder oder Fitness-Models sind sicherlich interessant und eignen sich hervorragend zur Motivation. Nachgeahmt werden sollten sie aber niemals. Dies kann nicht funktionieren und bringt nur Nachteile mit sich. Sinnvoller sind ein individueller Trainingsplan sowie eine professionelle Ernährungsberatung. Anstatt in Nahrungsergänzungsmittel sollte das Geld lieber in diese hochwertigen Dienstleistungen investiert werden.

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