Ein gutes Warm-up Teil 1

Häufig lassen sich in Fitnessstudios zwei Extreme beobachten: Auf der einen Seite stehen die Sportler, die das Aufwärmen für sinnlos halten und es deswegen überspringen. Sie halten ihre Körper für unverwüstlich und gehen davon aus, dass sie sich niemals verletzen werden. Diese Einstellung endet in der Regel mit der ersten große Verletzung. Auf der anderen Seite stehen die Athleten, die das Aufwärmen sehr ernst nehmen und viel Zeit für dieses investieren. Sie beginnen mit leichtem Ausdauertraining, dehnen sich ausführlich und wärmen sich vor den einzelnen Kraftübungen zusätzlich spezifisch auf. Im schlimmsten Fall sorgen sie auf diese Weise für eine Vorermüdung und können beim eigentlich Workout nicht mehr die gewünschte Leistung bringen. Wie sollte das Warm-up also im Idealfall aussehen?

Grundsätzliches

Zunächst ist es wichtig, dass überhaupt ein Warm-up praktiziert wird. Der Körper soll die Betriebstemperatur erreichen und die Gelenke sollen geschmiert werden. In diesem Punkt sind sich eigentlich alle Trainer und Experten einig. Uneinigkeit herrscht über die Art des Aufwärmens und die Dauer. Dieser Artikel soll also keineswegs die einzige wahre Methode beschreiben, sondern einen möglichen Ablauf, der sich bei Octofit bewährt hat. Wer seinen Körper kennt, kann das Aufwärmen individuell und einzelne Phasen intensiver oder milder gestalten.

Teil 1: Cardio-Training

Wie bereits erwähnt, soll die Temperatur des Körpers erhöht werden. Er soll sozusagen auf Betriebstemperatur kommen. Gute Zeichen sind eine wohlige Wärme und ein eventueller dünner Schweißfilm auf der Haut. Die Mittel der Wahl bei Octofit sind das Rudergerät oder Seilsprünge. Das Rudergerät ist deswegen sehr gut geeignet, weil es einen Großteil der Muskelgruppen anspricht und damit schnell für eine Wärmeproduktion sorgt sowie alle großen Gelenke in Bewegung bringt. Die Bewegung der Gelenke ist nämlich der zweite wichtige Aspekt, der durch das Aufwärmen erzielt werden soll. Wenn die Gelenke eine Bewegung ausführen, regt dies die Produktion der Gelenkflüssigkeit an; die Gelenkflächen werden geschmiert und der Verschleiß so minimiert. Die Produktion der Gelenkflüssigkeit läuft nach etwa sieben Minuten auf Hochtouren. Natürlich schadet es auch nicht, wenn drei Minuten länger gerudert wird; ab 15 Minuten überwiegt jedoch der Einfluss der Erschöpfung.

Teil 2: Mobilität

Nach dem Cardio-Training sollte die Mobilität in den einzelnen Gelenken ein wenig aktiviert werden. So werden beim Rudern beispielsweise die Kniegelenke nicht über den vollen Bewegungsumfang bewegt und auch die Schultergelenke führten einen eingeschränkten Bewegungsablauf aus. Ein paar langsame Kniebeugen, ein wenig Arme Kreise und ähnliche Übungen sind hier sehr gut geeignet. Gerne kann auch eine Faszien-Rolle zu Hilfe genommen werden, wobei dies für manche Sportler bereits eine Herausforderung darstellen kann.

Weiter geht es mit spezifischem Aufwärmen im zweiten Teil dieser Serie.

The following two tabs change content below.
Als Dienstleister in den Bereichen Training und Ernährung stellen wir in diesem Blog unser Fachwissen zur Verfügung. Eine individuelle Beratung in unserem Studio können Sie bequem hier vereinbaren. Gerne können Sie auch unseren Online Service nutzen, der hier näher vorgestellt wird.

Neueste Artikel von Octofit (alle ansehen)