Warum wird Yoga oft belächelt?

Es ist kein Geheimnis, dass manche Sportarten einen besseren Ruf genießen als andere. Dies ist sicherlich auch stets eine Frage der Region. So ist Fußball beispielsweise in Deutschland der Volkssport Nummer 1, während die US-Amerikaner mit „Soccer“ nur wenig anfangen können. Bei Yoga ist es ähnlich. Während Yoga in vielen asiatischen Länder ein hohes Ansehen genießt und dort nicht als Sport, sondern mit religiösem Hintergrund betrieben wird, wird es in westlichen Ländern als Trend-Sport „missbraucht“. Da lange Zeit vor allem Frauen mittleren Alters die Zielgruppe für kommerzielle Yoga-Kurse waren, musste das Image leiden.

Die Hintergründe

Als Yoga im Westen entdeckt wurde, erlebte es einen enormen Aufschwung. Yoga-Kurse wurden von allen Fitnessstudios angeboten und waren eine Geldmaschine. Um möglichst viele Kunden anzulocken, wurden die Kurse in diverse Stufen aufgeteilt. Die Anfänger-Kurse konnten auch von absolut unsportlichen Menschen absolviert werden und konnten kaum mehr als Sport bezeichnet werden. Nicht selten wurde der Fokus auch auf meditative Parts gelegt, die mehr einem gemeinschaftlichen Dösen glichen. Obwohl sich eine Stunde lang kaum bewegt wurde und die Parallelen zum Yoga kaum zu erkennen waren, konnten viele Menschen nun behaupten, mehrmals die Woche Sport zu treiben. Dies wurde natürlich mit der Zeit von anderen Sportler belächelt und von fortgeschrittenen sowie seriösen Yoga-Sportlern mit Verärgerung betrachtet. Dies ist das Image, das Yoga auch heute noch oftmals anhaftet.

Der aktuelle Stand der Dinge

Glücklicherweise hat sich die Qualität der Yoga-Kurse in den vergangenen Jahren deutlich gesteigert. Das schlechte Image und das Abflachen des Trends haben es möglich gemacht, dass wieder mehr auf Qualität in den Kursen geachtet werden konnte. Mittlerweile haben andere Trend-Sportarten den Platz von Yoga eingenommen und Yoga ist eher wieder in den Hintergrund gerückt. Natürlich gibt es auch jetzt noch negative Beispiele: So stehen die Chancen gut, dass ein Yoga-Kurs im Fitness-Discounter mit 30 Teilnehmern und einem lustlosen Trainer jeglichen Spaß an dem Sport nimmt. Dennoch gibt es zahlreiche Alternativen mit kleinen Gruppengrößen und professionellen Trainern.

Wie war es mit dem Belächeln?

Wer sich heutzutage noch über Yoga lustig macht und es als Hausfrauen-Sport oder ähnliches abstempelt, sollte einen seriösen Yoga-Kurs besuchen. Koordination, Core-Spannung oder Mobilität sind Fähigkeiten, von denen jeder Mensch profitiert. Gleichzeitig haben die meisten Menschen in diesen Punkten enorme Defizite. In einem professionellen Yoga-Kurs wird nach wenigen Minuten geschwitzt, die Muskeln werden angemessen gefordert und auch der Muskelkater wird nicht lange auf sich warten lassen.

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