Vor- und Nachteile von Yoga

Selbstverständlich hat jeder Mensch Vorlieben und findet sich in manchen Sportarten eher wieder als in anderen. Wir von Octofit stehen vor allem für klassisches Krafttraining, das bunt gemischte Crosstraining sowie Yoga. Dies soll jedoch nicht bedeuten, dass wir andere Sportarten ausschließen oder als weniger sinnvoll erachten. Aus diesem Grund versuchen wir, einen möglichst neutralen Blick auf die Themen dieses Blogs zu wahren. So haben wir beispielsweise auch die negative Entwicklung des Yoga-Sports beleuchtet und herausgestellt, wieso Yoga viele Jahre lang belächelt wurde. Dieser Artikel soll nun die Vor- sowie Nachteile von Yoga sachlich zusammenfassen.

Die heraus stechenden Vorteile

An erster Stelle muss betont werden, dass wir bei Yoga als Sportart mit professionell gestalteten Stunden sprechen. Es geht um flüssige, koordinierte Abläufe, um anstrengende Haltungen und korrekte Atemtechniken. Wenn Yoga auf diese Weise praktiziert wird, kann es eine sehr anstrengende Sportart sein, die nahezu alle Muskelgruppen beansprucht. Diese Muskelgruppen werden vorrangig statisch beansprucht, sie sollen also Halten und Stabilisieren. Hier kommt die wichtige Core-Muskulatur zum Einsatz.
Weiterhin verlangen viele Yoga-Abläufe und -Positionen ein gewisses Maß an Beweglichkeit von den Sportlern. Wer diese Beweglichkeit noch nicht besitzt, wird an ihr hinzugewinnen, wenn er regelmäßig trainiert. Eine Verbesserung der Beweglichkeit erfordert gedehnte Positionen von 50 oder mehr Sekunden Haltungsdauer. Dies ist bei Yoga in vielen Fällen gegeben.
Ebenfalls nicht zu vernachlässigen sind die positiven Effekte auf Koordination und Körpergefühl. Zahlreiche Figuren sind streng vorgegeben und nicht ohne Übung umzusetzen. Es kommt auf Feinheiten der Stellungen der Körperteile an, wodurch ein Bewusstsein für bisher vernachlässigte Teile erweitert wird.
Nicht zuletzt kann Yoga auch als gesamtheitliches Training von Körper und Geist verstanden werden. Wenn ein Yoga-Kurs auch Meditation und Atemübungen beinhaltet, nähert er sich ein wenig an die Ursprünge des Yoga an. Gerade die Meditation ist ein interessantes Konzept, von dem viele Menschen in der heutigen Zeit profitieren könnten.

Die gravierenden Nachteile

Fußballer machen sich die Knie kaputt, Läufer büßen mehr und mehr an Beweglichkeit ein, viele Kraftsportler verletzen sich beim falschen Bankdrücken die Schulter. Leider kann auch Yoga zu Verletzungen führen, wenn es nicht optimal betrieben wird. Wenn sich beispielsweise der klassische Büroarbeiter mit einer sehr eingeschränkten Beweglichkeit in der Wirbelsäule und mäßig ausgeprägter Rückenmuskulatur dynamisch in die Kobra presst, können die Bandscheiben durchaus leiden. Auch bei diversen bereits vorhanden Verletzungen können manche Yoga-Stellungen mehr Schmerzen als Linderung verursachen. Diese Nachteile lassen sich nur vermeiden, wenn ein guter Trainer vorhanden ist, der neue Kunden professionell beraten kann.
Yoga war lange Zeit einer der klassischen Massenkurse im Fitness-Discounter. Auch wenn sich dies mittlerweile geändert hat, sind die Yoga-Kurse teilweise immer noch viel zu überfüllt. Ein Trainer kann sicherlich nicht 20 Teilnehmer gleichzeitig betreuen. Solche Kurse haben mehr als einen Nachteil…
Abschließend soll auch betont werden, dass Yoga als alleinige Sportart vielleicht nicht ausreicht. Eine Kombination mit anderen Sportarten ist sicherlich sinnvoll und wird in diesem Artikel beschrieben.

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