Ist Yoga für mich geeignet?

Wir haben in diesem Artikel bereits beschrieben, wo die Ursprünge des Yoga liegen und wie sich in den westlichen Ländern eine Sportart etabliert hat. Dennoch sind viele Menschen unsicher, inwiefern Yoga eine sinnvolle Bereicherung für das eigene Leben sein kann. Im Internet kursieren viele verschiedene Informationen, von denen sicherlich nicht alle korrekt sind. Auch ein Probetraining in einem Fitnessstudio oder in einer Yoga-Schule macht die Entscheidung nicht leichter. Oftmals zeigt ein einmaliges Training die eigenen Schwächen nur umso deutlicher auf und sorgt für Demotivation. Woher soll man nun wissen, ob Yoga eine gute Wahl wäre?

Die persönliche Einstellung

Yoga unterscheidet sich stark von üblichen Sport-Programmen oder Gruppen-Kursen. Die Teilnehmer begeben sich in ungewöhnliche Positionen und müssen ihre Körperteile vielleicht auf unangenehme Art und Weise verbiegen oder durchstrecken. Gerade bei Problemzonen oder einer deutlichen Unbeweglichkeit kommt schnell Scham auf. Wer genau weiß, dass eine solche Situation aufkommen kann, sollte sich unbedingt einen Yoga-Kurs suchen, in dem er sich wohl fühlt. Kleine Gruppen können hierbei bereits hilfreich sein. Wer mit dieses Situation kein Problem hat, muss sich auch keine weitere Gedanken machen.

Die Zielsetzung

Auch wenn viele Yoga-Fans anderes behaupten: Yoga ist nicht die beste Wahl für die Fettverbrennung. Wer schlank werden will, kann dies mit einer angepassten Ernährung und Yoga ohne Zweifel auch; andere Sportarten eignen sich hier aber deutlich besser. Yoga ist vielmehr als Sportart für Mobilität, Körperbeherrschung oder Koordination zu betrachten. Es eignet sich daher auch hervorragend als Ergänzung zu eher Kraft- oder Schnellkraft-betonten Sportarten.

Bin ich offen?

Wie bereits erwähnt, zeigt eine Yoga-Stunde schnell die eigenen Grenzen auf. Dies ist wahrscheinlich bei vielen Probetrainings auch in anderen Sportarten der Fall. Doch bei Yoga kann es durchaus sein, dass die ungewohnten Bewegungen ein deutlich ernüchterndes Ergebnis liefern. Man muss sich auf das Prinzip Yoga einlassen und Geduld mitbringen. Während Kraftzuwächse im olympischen Gewichtheben anfangs recht schnell zu verzeichnen sind, werden die Fortschritte in der „schlafenden Taube“ wahrscheinlich länger auf sich warten lassen.

Fazit

Die beschriebenen Punkte sollen keinerlei Abschreckung darstellen. Natürlich ist der beste Weg nach wie vor, der Sportart Yoga eine Chance zu geben. Hierbei genügt eine Probestunde wohl kaum und es sollten schon mehrere Stunden besucht werden. Wer aber nach diesem Artikel tendenziell positiv gestimmt ist, befindet sich bereits auf einem guten Weg!

Wenn Sie Yoga mit uns zusammen machen möchten, schreiben Sie uns einfach an!

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