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Nie wieder offene Hände: Der ultimative Guide zu Crosstraining Handschuhen & Grips

Octofit - Autor Profilbild B.Sc. Peter Schäfer

Peter Schäfer

Bachelor of Science

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Erschöpfter Athlet blickt auf seine Hände, geschützt durch Crosstraining Handschuhe.

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Warum du diesen Inhalten vertrauen kannst.

Inhaltsverzeichnis

Aus meiner Coach-Erfahrung seit 2014 weiß ich: Aufgerissene Hände sind der Killer für jeden Trainingsflow. Zwangspausen. Die Wahl der richtigen Crosstraining Handschuhe (oft auch Workout Gloves genannt) ist deshalb kein nettes Extra, sondern deine Versicherung für konstante Fortschritte, und ich zeige dir, wie du den perfekten Schutz für maximale Leistung im Training findest.

Auf einen Blick
* Das Problem: Hohe Wiederholungszahlen an der Stange verursachen Reibung, die zu schmerzhaften Blasen und Rissen führt.
* Die Lösung: Spezieller Handschutz wie Crosstraining Handschuhe oder Gymnastic Grips schützt die Haut und verbessert den Halt.
* Die Auswahl: Die Wahl zwischen Handschuhen, Grips und Pads hängt von deinen bevorzugten Übungen und deinem persönlichen Gefühl ab.
* Das Material: Leder und Carbonfaser sind die führenden Materialien für Grips – jedes mit spezifischen Vor- und Nachteilen.
* Das Ziel: Das Ziel ist ein kontinuierliches Training ohne schmerzbedingte Pausen und eine bessere Leistung bei Griff-intensiven Übungen.

 

Warum ist der richtige Handschutz im Crosstraining so wichtig?

Warum sind spezielle Handschuhe im Crosstraining unverzichtbar?

Spezielle Crosstraining-Handschuhe verhindern schmerzhafte, durch Reibung verursachte Handflächenrisse bei Übungen mit hohen Wiederholungszahlen. Dieser gezielte Schutz ermöglicht ein unterbrechungsfreies Training und sichert so konstante Fortschritte.

Im Crosstraining, auch als Functional Training bekannt, beanspruchen schnelle Übungswechsel an Stangen und Gewichten deine Hände extrem. Die Reibung erzeugt Hornhaut, ein natürlicher Schutz. Das Problem entsteht, wenn die Belastung zu hoch wird und diese Hornhautschicht einreißt.

Ein Albtraum für jeden Athleten. Solche Risse sind schmerzhaft, ein Einfallstor für Bakterien und halten dich definitiv tagelang vom Training ab. Eine gute Handpflege und ausreichende Regeneration sind die absolute Grundlage, um Risse zu verhindern – ein Fakt, den auch Gesundheitsinstitutionen wie das IQWiG bestätigen.

Ein verlorener Griff bei einem schweren Deadlift ist nicht nur frustrierend und eine garantierte No-Rep, sondern auch gefährlich. Das gilt für jeden Athleten, vom Anfänger bis zum erfahrenen Profi. Ein guter Handschutz ist deshalb mehr als Komfort: Der Schutz ist eine direkte Investition in deine Sicherheit und Performance. Der Handschutz gibt dir den Halt und das Selbstvertrauen, auch die letzte Wiederholung sauber zu beenden und deine Grenzen zu verschieben.

 

Handschuhe, Grips oder Pads – Was ist das Richtige für dich?

Die Auswahl an Handschutz lässt sich in drei Kategorien einteilen: klassische Fitnesshandschuhe, Gymnastic Grips und Griffpads. Eine vierte Option ist Tape für die Hände. Jede Variante hat spezifische Stärken und ist für unterschiedliche Trainingsziele optimiert.

 

Klassische Fitnesshandschuhe (Workout Gloves)

Diese ähneln Rad- oder Kletterhandschuhen und kommen meist als fingerlose Modelle. Klassische Fitnesshandschuhe bieten eine Polsterung der gesamten Handfläche und bestehen oft aus atmungsaktiven Materialien, ähnlich wie funktionale Crosstraining Kleidung, die für guten Komfort sorgen.

  • Vorteile: Bieten einen guten Allround-Schutz, bewahren vor Schmutz und Bakterien und sind oft gut gepolstert.
  • Nachteile: Reduzieren das Gefühl für die Stange und werden bei starker Schweißbildung rutschig.
  • Ideal für: Allgemeines Krafttraining, Übungen mit Kurzhanteln und beim Seilklettern.

 

Gymnastic Grips (z. B. RX Grips)

Diese Handgrips sind die erste Wahl für ehrgeizige Athleten im Crosstraining, einer Trainingsform, die viele aus dem Bereich CrossFit kennen. Als Kernstück der Ausrüstung für alle Gymnastics-Elemente sind diese Grips von Sportlern für Sportler entwickelt worden und auch im Calisthenics populär.

  • Vorteile: Maximaler Schutz der Handinnenfläche und ein exzellenter Grip an der Stange, wobei das direkte Griffgefühl erhalten bleibt.
  • Nachteile: Benötigen je nach Material eine kurze Eingewöhnungszeit und schützen nicht die Fingergrundgelenke.
  • Ideal für: Klimmzüge, Muscle-ups, Kettlebell Swings und alle Übungen mit hoher Wiederholungszahl an der Stange.

Athlet mit Carbon Crosstraining Handschuhen (Grips) für sicheren Halt beim Muscle-up.

 

Griffpads & Zughilfen (Lifting Straps)

Diese Helfer sind rein auf die Verbesserung der Griffkraft ausgelegt. Griffpads sind simple Polster für den schnellen Einsatz. Zughilfen (Lifting Straps) verbinden Handgelenk und Stange, um bei sehr schwerem Gewichtheben (Weightlifting) oder dem Training mit schwere Gewichte die Unterarme zu entlasten.

  • Vorteile: Sehr spezifisch einsetzbar, ermöglichen das Bewegen höherer Gewichte (Zughilfen) und sind schnell zur Hand (Pads).
  • Nachteile: Wegen dem umständlichen Wechsel zwischen Übungen nicht für dynamische WODs geeignet.
  • Ideal für: Maximalkraftversuche beim Deadlift, schweres Rudern und Shrugs – perfekt für jeden, der seine Griffkraft gezielt unterstützen will.

 

Worauf du beim Kauf achten solltest: Material und Features

Hast du dich für eine Art von Handschutz entschieden, geht es an die Details deiner Crosstraining Ausrüstung. Material, Passform, Features und die Wahl der richtigen Marken sind ausschlaggebend für die Schutzwirkung.

 

Das Material: Leder vs. Carbonfaser

Bei Gymnastic Grips dominieren zwei Materialien. Leder ist der widerstandsfähige Klassiker: Das Material passt sich mit der Zeit perfekt an deine Hand an und ist extrem langlebig. Meiner Erfahrung nach entwickelt Leder nach einer kurzen Eingewöhnungsphase einen sehr zuverlässigen Grip und eine hohe Griffigkeit – auch ohne den Einsatz von Kreide. Für eine optimale Leistungsfähigkeit spielen neben dem Material auch Aspekte wie die richtige Ernährung eine entscheidende Rolle.

Carbonfaser-Grips hingegen bieten oft vom ersten Tag an einen unschlagbaren, fast klebrigen Halt, besonders an pulverbeschichteten Stangen. Carbonfaser-Grips sind meist dünner, flexibel, aber auch teurer. Die Wahl hängt letztlich von deinen Vorlieben und den Stangen in deiner Box ab.

Auf einem Holztisch liegende Crosstraining Handschuhe: Leder-Grips, Carbon-Grips und Workout Gloves.

 

Die Passform: Bloß nicht zu groß!

Die richtige Größe für deine Crosstraining Handschuhe ist ein Detail, das aus meiner Erfahrung im Coaching von über 1000 Athleten oft übersehen wird. Ich kann es nicht oft genug betonen: Zu große Grips werfen Falten und verursachen Blasen, was unweigerlich zu schmerzhaften Rissen führt. Miss deine Hand deshalb exakt nach den Angaben der Marke – meist von der Handgelenksfalte bis zur Basis des Mittelfingers.

Mein Tipp, gerade bei Leder: Im Zweifel lieber eine Nummer kleiner wählen, denn nur die richtige Passform schützt optimal. Das Material passt sich noch an und dehnt sich leicht.

Handvermessung mit Maßband zur Bestimmung der Größe für Crosstraining Handschuhe.

 

Feature: Handgelenkstütze (Wrist Wraps)

Einige Modelle haben eine integrierte Handgelenkstütze (Wrist Wrap), die als effektiver Handgelenkschutz dient. Diese Bandage mit Klettverschluss gibt zusätzlichen Halt bei schweren Überkopfbewegungen wie Snatches oder bei Handstand-Übungen. Wenn dein Handgelenk hier zu Instabilität neigt, ist dieses Feature Gold wert. Für mehr Stabilität beim Heben sind auch Gewichtheberschuhe eine gute Ergänzung.

Vergiss dabei nicht, dass auch die Wahl der richtigen Crosstraining Schuhe entscheidend für einen sicheren Stand und die Kraftübertragung bei allen Übungen ist.

 

Fazit: Deine Hände sind dein wichtigstes Werkzeug

Deine Hände sind dein wichtigstes Werkzeug im Krafttraining. Die Hände zu schützen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine kluge Strategie für ein langfristiges und verletzungsfreies Training. Ich habe in meinen Studios unzählige Male gesehen, wie der richtige Handschutz den Unterschied gemacht hat. Der Schutz sichert deinen Grip, vermeidet Schmerzen und lässt dich auf das konzentrieren, was zählt: deine nächste Bestleistung, die du beispielsweise mit einer Pulsuhr objektiv verfolgen kannst.

 

Häufig gestellte Fragen

Was ist besser für Crosstraining: Handschuhe oder Grips?

Für Übungen mit hohen Wiederholungszahlen an der Stange (z.B. Klimmzug) sind Gymnastic Grips die beste Wahl, da diese maximalen Schutz vor Rissen bieten und den Grip verbessern. Klassische Handschuhe eignen sich als Allrounder für das allgemeine Krafttraining, besonders mit Hanteln oder am Seil.

Wie pflege ich meine Crosstraining Grips richtig?

Lasse die Grips nach jedem Training an der Luft trocknen. Leder-Grips werden nur trocken abgebürstet und nicht gewaschen. Synthetik- oder Carbon-Grips werden vorsichtig per Hand gereinigt. Beachte aber immer die spezifischen Herstellerangaben, um die Lebensdauer der Grips zu maximieren.

Brauche ich eine integrierte Handgelenkstütze?

Ein integrierter Handgelenkschutz in Form einer Stütze ist absolut notwendig, wenn du bei schweren Überkopflifts oder Handstand Push-ups zusätzlichen Halt im Handgelenk brauchst. Für reine Turnübungen an der Stange ist die Stütze meist nicht erforderlich.

Helfen Handschuhe wirklich gegen Hornhaut?

Ja, Handschutz reduziert Reibung und damit die Bildung von Hornhaut. Das Ziel ist nicht, die natürliche Schutzschicht der Haut komplett zu vermeiden, sondern schmerzhafte Risse, Blasen oder Schwielen zu verhindern.

Wie finde ich die richtige Größe für meine Crosstraining Handschuhe?

Miss deine Hand exakt nach der Größentabelle der Marke, um die richtige Größe zu finden. Gemessen wird meist von der Handgelenksfalte bis zum Ansatz des Mittelfingers. Zu große Grips werfen Falten und verursachen Blasen. Im Zweifel, besonders bei Leder, wähle eher die kleinere Größe für die richtige Passform.

Octofit - Autor Profilbild B.Sc. Peter Schäfer

Über den Autor

Peter studierte an der TU Dortmund und eröffnete 2015 sein erstes Studio für Personal Training und funktionale Kurse. Er ist Autor mehrerer Bücher und wurde in internationalen Zeitungen und Magazinen zitiert. Seine Fachgebiete sind Crosstraining und gesundheitsorientiertes Krafttraining.