Konzentration im Training

Eines haben viele Fitness-Sportler gemeinsam: Sie trainieren hart. Natürlich gibt es viele Besucher eines Fitnessstudios, die halbherzig die notwendigsten Übungen absolvieren und nie mehr Gewicht als nötig verwenden. Die meisten regelmäßigen Athleten trainieren aber wirklich hart und stecken viel Fleiß in das Training. Dennoch sind die Unterschiede in den Fortschritten dieser Athleten teilweise enorm. Dies kann sicherlich an Steroiden liegen, oftmals ist der Grund aber bereits bei einer schlechten Trainingsplanung zu finden. Heute geht es um einen weiteren Grund, der oftmals vernachlässigt wird: die Konzentration.

Was bedeutet Konzentration im Training?

In der Ausbildung zum Fitness-Trainer lernt man in der Regel, dass das Aufwärmen auch aus einem geistigen Teil besteht. Im Idealfall sollte sich der Sportler auf das Training einstimmen und den Fokus auf dieses richten. Ablenkungen und abschweifende Gedanken sind nicht erwünscht. Vor allem bei den konkreten Übungsausführungen bedeutet Konzentration aber auch, dass das Augenmerk auf der optimalen Technik liegt. Selbst, wenn man bereits seit Jahren Bankdrücken absolviert, sollte man dennoch alle wichtigen Punkte im Kopf durchgehen. Ist der Rumpf angespannt? Befinden sich die Schultern in der richtigen Position? Liegen die Füße stabil auf dem Boden auf? Sind die Handgelenke nicht zu weit abgeknickt? Kein Profi-Kraftdreikämpfer würde diese Punkte vernachlässigen, warum sollte dies also für Amateure vernachlässigbar sein?

Vorteile von Konzentration im Training

Dwayne „The Rock“ Johnson betont es in zahlreichen seiner Fitness-Videos immer wieder: „Focus!“. Auch Arnold Schwarzenegger sprach häufig über die Muskel-Geist-Verbindung. Letztendlich bedeutet dies nichts anderes, als dass die Muskeln durch unser Gehirn gesteuert werden. Es sind Nerven-Impulse, die unseren Muskeln das Signal geben, sich zusammen zu ziehen. Obwohl wir es nicht aktiv wahrnehmen, weil viele Bewegungen automatisch ablaufen, gibt es eine direkte Verbindung zwischen Muskeln und Gehirn. Es macht also Sinn, sich auf eine Übung, die entsprechende Bewegung und die beteiligten Muskeln zu konzentrieren.
Auf diese Weise werden zum einen fehlerhafte Ausführungen und damit auch Verletzungen vermieden. Allein dieser Punkt sollte genügen, um die Wichtigkeit der Konzentration zu bekräftigen. Zudem wird die Zielmuskulatur aber auch besser angesprochen. Um beim Beispiel Bankdrücken zu bleiben: Zahlreiche Athleten „treffen“ beim Bankdrücken nicht die Brust, sondern arbeiten verstärkt aus der Schulter. Als Folge wächst die Brust nicht und stattdessen schleichen sich Schmerzen durch Überlastung der Schulter ein. Mit ausreichender Konzentration und damit verbundener sauberer Technik, kann die Brust „getroffen“ werden, das den gewünschten Trainingseffekt bringt.

Fazit

Es ist unbedingt wichtig, dass der Fokus beim Training liegt. Ablenkungen durch Kollegen, das Smartphone oder Fernseher im Studio sind absolut unerwünscht. Trainingseffekte und Gesundheit werden es danken.

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