Warum Grundübungen in jeden Trainingsplan gehören

Wir sind keine Befürworter von pauschalen Aussagen. Wir vertreten sogar die Meinung, dass jeder Trainingsplan individuell gestaltet werden muss. Übungsauswahl, Trainingsfrequenz, Satz- sowie Wiederholungsanzahl und viele weitere Faktoren müssen für jeden Kunden gezielt angepasst werden. Dennoch haben wie die sehr allgemeine Überschrift für diesen Artikel gewählt, weil sie für fast alle Trainingspläne zutrifft: An Grundübungen kommt man kaum vorbei!

Grundübungen erlauben hohe Gewichte

Ein entscheidender Aspekt für Grundübungen ist die Tatsache, dass bei anderen Übungen in der Regel weniger Gewicht bewegt wird als bei den Grundübungen Kreuzheben, Kniebeugen und Bankdrücken. Gerade das Kreuzheben ist die Übung, bei der fast alle Athleten maximale Gewicht erreichen. Das Trainingsgewicht ist wiederum eine wichtige Größe um den Trainingsreiz zu setzen. Mit anderen Worten: Kein Mann bekommt eine kräftige Brustmuskulatur ohne eine Form des Bankdrückens zu absolvieren und keine Frau bekommt einen runden, knackigen Po ohne jemals eine Form der Kniebeuge absolviert zu haben.

Grundübungen trainieren viel Muskelmasse

Grundübungen werden mit Bewegungen um mehrere Gelenke ausgeführt. Es sind mehrgelenkige Übungen, die dadurch auch mehrere Muskelgruppen beanspruchen. Beim Kreuzheben arbeiten beispielsweise der Gesäßmuskel und die vorderen sowie hinteren Muskeln der Oberschenkel aktiv. Passiv belastet werden zudem der Rückenstrecker, der Bizeps und die Unterarme. Die Liste könnte noch deutlich verlängert werden, aber das Prinzip sollte deutlich werden. Mit Grundübungen kann man also zum einen mehrere Muskelgruppen gleichzeitig trainieren. Zum anderen bewirkt das Trainieren von viel Muskelmasse auch eine erhöhte Hormonausschüttung. Der ganze Körper profitiert davon, wenn nach den Grundübungen ein hohes Level an aufbauenden Hormonen herrscht.

Grundübungen sind funktional

Wie oft geschieht es, dass man irgendwo sitzt und durch die Streckung der Beine ein Gewicht bewegen möchte? Nie – aber genau dies geschieht bei der beliebten Maschine „Beinstrecker“. Wie oft geschieht es, dass man ein Gewicht einarmig bei fixiertem Oberarm zu heben versucht? Niemals, man nutzt beim Heben immer auch die Schultern, den Rücken und eventuell die Beine. Dennoch machen unzählige Menschen jeden Tag Bizeps-Curls im Studio. Solche Isolationsübungen haben nichts mit unserem Alltag zu tun, Grundübungen hingegen schon. Sie sind deshalb funktional und für eine alltagstaugliche Fitness unerlässlich.

Fazit

Auch wenn jeder Trainingsplan individuell sein sollte, so kommen gesunde Sportler kaum an Kniebeugen, Kreuzheben und Bankdrücken vorbei. Auch Klimmzüge, Ausfallschritte und Schulterdrücken können zu den erweiterten Grundübungen gezählt werden. Wer keine dieser sechs Übungen in seinem Plan wiederfindet, dafür aber Bizeps-Curls und Sit-ups, sollte vielleicht ein geschultes Auge zu Rate ziehen.

Gerne nehmen wir die Funktion des geschulten Auges ein. Durch unsere Online Services können wir auch schon aus der Ferne helfen. Hier gibt es mehr Infos!

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