Vorteile von Krafttraining Teil 3: Wirkungen auf den Organismus

Das umfassende Thema der positiven Veränderungen von Krafttraining für den Organismus wurde in Teil 2 dieser Serie bereits begonnen. Hier geht es nun weiter.

Das Herz-Kreislauf-System

Wenn es um das Herz-Kreislauf-System geht, werden in der Regel Ausdauersportarten empfohlen. Dies ist sicherlich sinnvoll und es ist unbestreitbar, dass Ausdauersport für die speziellen Zielsetzungen besser geeignet ist als Krafttraining. Dennoch hat Krafttraining auch hier diverse Vorteile: Zu nennen sind etwa eine bessere Sauerstoffaufnahme, eine verbesserte Kapillarisierung, eine Senkung von Blutdruck und Ruhepuls oder eine Senkung der Cholesterin-Werte. Nicht umsonst wird Krafttraining immer häufiger auch von Ärzten für Patienten mit Herz-Kreislauf-Beschwerden empfohlen.
Betont werden soll an dieser Stelle, dass das Crosstraining den klassisches Kraftsportarten hinsichtlich der Effekte für das Herz-Kreislauf-System überlegen ist. Die Trainingsmethode lässt sich durchaus als intensives Intervalltraining beschreiben, was nach aktuellen Erkenntnissen einem klassisches Ausdauersport in nichts nachsteht.

Koordination und Beweglichkeit

Es handelt sich um ein altes Vorurteil, dass Krafttraining die Beweglichkeit mindert. Ja, es gibt unzählige Kraftsportler, die steif und absolut unbeweglich sind. Es gibt aber auch Bodybuilder, die auf der Bühne einen Spagat präsentieren. Wie so oft muss auch hier differenziert werden. Immerhin gibt es auch Nicht-Kraftsportler mit unterdurchschnittlichen Muskelanteilen, die unbeweglich sind sind. Wer das Krafttraining korrekt ausführt und vollständige Bewegungsamplituden berücksichtigt, wird keine Einbußen in der Beweglichkeit fürchten müssen. Wer gleichzeitig regelmäßig aktiv an der Beweglichkeit arbeitet, kann sogar schöne Fortschritte verzeichnen.
In Bezug auf die Koordination kann folgendes Beispiel helfen: Kein Anfänger wird die olympische Gewichtheber-Übung Reißen auf Anhieb sauber ausführen können – selbst mit einem Besenstiel nicht. Viele Übungen im Krafttraining sind koordinativ sehr anspruchsvoll und schulen die Muskel-Geist-Verbindung.

Psyche und mentale Stärke

Viele Profi-Sportler nennen als Gründe für ihren Erfolg die mentale Stärke. Viele erfolgreiche Athleten sagen auch, dass sie im Alltag oder Beruf von den Auswirkungen des Krafttrainings auf den Geist profitieren. Ein Maximalkraftversuch in der Disziplin Kniebeugen wird nicht ohne Konzentration und Fokus gelingen.
Nicht zuletzt schüttet ein Training Glückshormone aus. Nach einem Training fühlen sich die Athleten in der Regel erschöpft, aber glücklich. Sport ist tatsächlich sogar ein bewährtes Therapiemittel gegen Depressionen.

Fazit

Krafttraining bringt für den menschlichen Körper zahlreiche Vorteile. Korrekt ausgeführt sind weiterhin keinerlei Nachteile zu nennen. Die Betonung muss hier allerdings auf dem Wort „korrekt“ liegen. Mit falscher Technik und ohne sinnvollen Trainingsplan werden bestenfalls die Fortschritte ausbleiben. Im schlimmsten Fall entstehen Verletzungen. Für viele Menschen ist daher professionelle Unterstützung der richtige Weg. Dann können gesunde oder angeschlagene Menschen von den positiven Effekten profitieren.

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